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Biogene Werkstoffe – Schlüssel zu einer nachhaltigen Werkstoffwelt

Biogene Werkstoffe leisten einen entscheidenden Beitrag zu einer nachhaltigeren Materialwirtschaft. Das Schließen von Stoffkreisläufen ist dabei ein zentrales Ziel – denn nur so lässt sich der Ressourcenverbrauch wirksam senken.
Wird das Eindringen von Materialien in die Umwelt („leakage“) reduziert, das stoffliche Recycling gesteigert und gleichzeitig die energetische Verwertung minimiert, sinkt auch der Bedarf an primären Rohstoffen. So werden wichtige Schritte auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Werkstoffwelt erleichtert.

Die Nutzung biogener Werkstoffe und der Ausbau effizienter Recyclingstrategien gehen dabei Hand in Hand. Auch der gezielte Ersatz konventioneller Materialien durch biobasierte Alternativen ist ein bedeutender Baustein: Die Verwendung von Holz im Bauwesen beispielsweise trägt zur langfristigen COâ‚‚-Speicherung bei – ein klarer Vorteil im Kampf gegen den Klimawandel. Oder Seegras, aus dem wir Dämmsoffe für Autos herstellen können.  

Unter dem Leitbild der Green Chemistry verstehen wir die Entwicklung und Nutzung biobasierter Synthesebausteine („building blocks“) für die chemische und kunststoffverarbeitende Industrie. Diese Rohstoffe sind nicht nur nachwachsend und nachhaltig, sondern zeichnen sich häufig auch durch geringere toxikologische Risiken aus – ein Plus für Umwelt- und Verbraucherschutz.

Auch die Nutzung von COâ‚‚ als Rohstoff fällt unter dieses Konzept: sei es als Baustein für chemische Zwischenprodukte in der Kunststoffproduktion oder – in Kombination mit regenerativ erzeugtem Wasserstoff – für die Herstellung bzw. Veredelung synthetischer Kraftstoffe. So wird selbst COâ‚‚ Teil einer zirkulären, klimafreundlichen Zukunft.

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